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Wanderurlaub von den Vulkanen im Süden zu den Kratern und Schluchten im Norden
Ein Wolkenbett breitet sich unter uns aus. Dazwischen blitzt das azurblaue Meer hindurch. Der Lavasand leuchtet in dunklen und braunen Tönen und knirscht unter den Schuhen. Im Süden ein Relief aus schwarz-roten Vulkankegeln und tiefen Erdspalten, umrahmt von Bananenplantagen und hellgrünen Kiefern. Im Norden ein riesiger Krater, dichte Lorbeerwälder und weiße Häuschen, eingebettet in terrassierte Gärten. Urkräfte gaben La Palma ihr einzigartiges Gesicht, durchzogen von abwechslungsreichen Wanderwegen voller "Höhen" und "Tiefen" und versteckten kleinen Pfaden für Entdecker! Wir folgen der Vulkankette und den Lavafeldern entlang der Cumbre Vieja und steigen ab zu den Leuchttürmen am Südzipfel der Insel. Im Norden warten die typischen "Barrancos", tiefe von üppiger Vegetation durchzogene Schluchten und abgeschiedene Weiler hoch über den Klippen auf uns. Noch gewaltiger war die Natur in der Caldera de Taburiente am Werk: Wir wandern durch den Krater hindurch, der von Vulkankegeln umzingelt ist. Dabei stoßen wir auf unzählige Quellflüsschen und Wasserfälle. Das Kontrastprogramm dazu ist der Höhenweg vom Pico de la Nieve zum Roque de los Muchachos – ein Rundum-Panorama vom Feinsten. Für Kulturgenuss sorgt die koloniale Altstadt von Santa Cruz. Jeder Schritt durch die gepflasterten Gassen ist ein Schritt durch die Vergangenheit. Ruhe und Erholung finden wir an den schwarzen Lavastränden!
Der Fokus dieser Reise liegt auf der Erkundung der gesamten Vulkanisel - vom vulkanisch kargen Süden zum üppig grünen Norden, vom Grund des tiefen Kraters bis zur höchsten Spitze. Von einem Standort aus unternehmen wir verschiedene Wanderungen, die die Vielfalt der Insel zeigen und die landschaftlichen Kontraste verdeutlichen.
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit über schmale Waldwege, steinige Pfade und vulkanisches Gelände. Das Aufsteigen im Lavasand kann dabei durch den losen Untergrund anstrengend sein. Bei der Wanderung durch die Caldera de Taburiente queren wir mehrmals den Fluss im Talgrund, für den Abschnitt am Hang ist Schwindelfreiheit notwendig. Nach Regenfällen können die Pfade rutschig sein. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen..
Schwierigkeitsgrad
| Start | Ende | Preis pro Person | EZ-Zuschlag | |
|---|---|---|---|---|
| 01.04.26 | 08.04.26 | €2.450,- | €240,- | Buchen |
| 06.05.26 | 13.05.26 | €2.195,- | €240,- | Buchen |
| 14.10.26 | 21.10.26 | €2.195,- | €240,- | Buchen |
| 08.11.26 | 15.11.26 | €2.245,- | €240,- | Buchen |
| 27.12.26 | 03.01.27 | €2.360,- | €240,- | Buchen |
Tag 1
Anreise auf die Kanaren
Flug nach La Palma. Hier werden wir von unserer Reiseleitung begrüßt und fahren in unsere Unterkunft im charmanten Städtchen Los Llanos de Aridane. Beim gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns auf die bevorstehende Wanderwoche ein.
Tag 2
Wanderung zur Südspitze der Insel
Unsere erste Wanderung führt in den Süden, den geologisch aktivsten Teil der Insel. Oberhalb des Weinortes Fuencaliente wird Trockenweinanbau betrieben: Die im Vulkangestein liegenden Reben werden nur durch den Tau bewässert, wodurch der Wein einen ganz besonderen Geschmack bekommt. Im vulkanologischen Zentrum erhalten wir einen ersten Einblick in die "feurige" Entstehungsgeschichte der Insel, danach geht es hinauf auf den 3000 Jahre alten Vulkan San Antonio. Wir wandern am Kraterrand entlang, die Aussicht reicht über die karge Lavalandschaft des Südens bis zum Meer, bei klarer Sicht sind sogar die Nachbarinseln zu sehen. Ein Wanderweg führt uns dann weiter zum Teneguía, dem "Nesthäkchen" der Vulkanfamilie. Durch ein aufgeborstenes Lavafeld, an farbigen Sand- und Aschehängen vorbei, wandern wir zu den beiden Leuchttürmen an der Südspitze La Palmas. Nach dem Besuch der letzten noch in Betrieb befindlichen Saline der Insel erfrischen wir uns bei einem Sprung in die Wellen und waschen uns den Staub des Tages ab.
Tag 3
Die Schluchten im Norden und Santa Cruz
Heute brechen wir in den nördlichen Teil La Palmas auf, der von tiefen Schluchten, den "Barrancos", durchzogen ist. Hier gedeiht eine üppig-grüne Vegetation, die Pflanzenliebhaber sicher erfreut. Unsere Wanderung führt in die Lorbeerwälder des Cubo de la Galga. Sie sind Teil des Naturparks Monte de Los Sauces y Puntallana und stehen somit unter Naturschutz. Vom Dörfchen La Galga steigen wir zunächst hinauf zum Aussichtspunkt Somadas Altas. Mit einem herrlichen Ausblick über den nordöstlichen Teil der Insel werden wir für den etwas steileren Aufstieg belohnt. Anschließend folgen wir einer Waldpiste in stetigem Auf und Ab immer tiefer in den urwaldartigen Barranco de la Galga. Riesige Farne, Baumheide und Lianen scheinen die Schlucht in einen verwunschenen Zauberwald zu verwandeln. Anschließend geht es bergab zum Aussichtspunkt San Bartolome. Nach einem gemeinsamen Bummel durch die Hauptstadt Santa Cruz bringt uns der Bus wieder ins Hotel.
Tag 4
Durchquerung der Caldera de Taburiente
Eine der abwechslungsreichsten, aber auch anspruchsvollsten Wanderungen auf La Palma ist die Durchquerung der Caldera de Taburiente. Mit einem Geländewagen gelangen wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, dem Mirador Los Brecitos (1.083 m). Auf einem gut angelegten Waldweg wandern wir hinab zum Grund des riesigen Kraterkessels, wo der Rio Taburiente tost. Der Abstieg in die Schlucht führt über einen teilweise gerölligen, von über 1.000 m hohen Kraterwänden gesäumten Serpentinenpfad. Wir wandern vorbei am Roque Idafe, dem heiligen Felsen der Ureinwohner und folgen dann dem Wasserlauf des Rio Taburiente. In stetigem Auf und Ab, den Fluss öfter querend, erreichen wir schließlich den Parkplatz am Ausgang des Parks. Dort wartet unser Fahrzeug auf uns und wir fahren zurück nach Los Llanos.
Tag 5
Die Nordküste von La Zarza und El Tablado
Nachdem wir die Nordküste gestern vom Caldera-Kamm schon sehen konnten, erkunden wir heute den ursprünglichsten Teil der Isla Bonita. Von La Zarza aus steigen wir durch den Lorbeerwald der Caldera del Agua ab, bis wir oberhalb des Dorfes Don Pedro ankommen. Nun wartet die Durchquerung der wilden und naturbelassenen Schlucht von El Tablado auf uns, während der wir immer wieder herrliche Ausblicke auf die steile Felsküste des Nordens genießen dürfen. Schließlich erreichen wir das idyllisch über dem Meer gelegene Dorf El Tablado, das Ziel der heutigen Etappe.
Tag 6
Vom Pico de la Nieve auf La Palmas höchsten Gipfel
Heute unternehmen wir eine Höhenwanderung über den Caldera-Kamm, den mächtigen Gebirgszug, der die Caldera de Taburiente halbkreisförmig umschließt. Wir beginnen unsere Wanderung unterhalb des Pico de la Nieve. Vor uns türmt sich die imposante Kraterwand der Caldera auf und steile Serpentinen führen uns hinauf zum Gipfel - direkt am Kraterrand. An den meisten Tagen des Jahres liegt die Passatwolkenschicht tiefer und wir blicken "über die Wolken" bis zu den Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro. Wir wandern nun stets am Caldera-Kamm entlang, immer wieder eröffnen sich auf diesem Höhenweg einmalige Weitblicke über die ganze Insel und spektakuläre Tiefblicke in die Caldera. Vorbei am Observatorium, einer der größten Sternwarten der Welt, erreichen wir den höchsten Gipfel der Insel, den Roque de los Muchachos (2.426 m). Anschließend machen wir uns auf den Weg zurück zum Hotel.
Tag 7
Wanderung auf der Vulkanroute
Auf ca. 1.400 m Höhe, in der Nähe des Refugio El Pilar, beginnt unsere heutige Wanderung entlang des Höhenrückens Cumbre Vieja. Vor uns reihen sich die Vulkankegel wie an einer Kette auf und wir folgen ihr Richtung Süden. Zunächst umrunden wir den Pico Birigoyo und lichte Kiefernwälder und Ginsterbüsche sorgen für grüne Farbtupfer in der kargen Lavalandschaft. Zwischen dem Krater Del Hoyo Negro und dem Pico Nambroque schlängelt sich unser Pfad im Auf und Ab weiter und bietet uns eine herrliche Aussicht über die West- und Ostküste La Palmas mit ihren Bananenplantagen und kleinen Dörfern. Wir passieren das Lavafeld La Malforada und den Hauptgipfel des Vulkans Deseada. Von nun an geht unser Weg stetig bergab bis wir die Häuser von Fuencaliente erblicken. Dort holt uns der Bus ab und wir fahren zurück nach Los Llanos.
Tag 8
Heimreise
Wir werden zum Flughafen gefahren und treten unseren Rückflug an.
Genaue Informationen erhältst du mit den Reiseunterlagen und Flugtickets.
Einreiseinformationen
Ausrüstung
Bekleidung
Zusätzliches
Für die entstehenden Treibhausgas-Emissionen der Flüge in der Höhe von 1,201 t CO2e leisten wir einen entsprechenden Beitrag zum Klimaschutz. Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen deiner Reise wird dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag
Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machen
Als Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement findest du auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.
Der Fokus dieser Reise liegt auf der Erkundung der gesamten Vulkanisel - vom vulkanisch kargen Süden zum üppig grünen Norden, vom Grund des tiefen Kraters bis zur höchsten Spitze. Von einem Standort aus unternehmen wir verschiedene Wanderungen, die die Vielfalt der Insel zeigen und die landschaftlichen Kontraste verdeutlichen.
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit über schmale Waldwege, steinige Pfade und vulkanisches Gelände. Das Aufsteigen im Lavasand kann dabei durch den losen Untergrund anstrengend sein. Bei der Wanderung durch die Caldera de Taburiente queren wir mehrmals den Fluss im Talgrund, für den Abschnitt am Hang ist Schwindelfreiheit notwendig. Nach Regenfällen können die Pfade rutschig sein. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen..
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