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Geführte Hüttenwanderung auf der Alta Via 1 von Nord nach Süd durch die Dolomiten
Die stille Größe der Dolomiten erwandern – auf einem der legendärsten Höhenwege der Alpen. Der Alta Via 1 führt uns in siebenTagen über steinige Pässe, durch grüne Almen und vorbei an schroffen Felsriesen, die in der Abendsonne wie glühende Kathedralen wirken. Unsere Route beginnt am imposanten und geschichtsträchtigen Lagazoui und zieht sich durch eine atemberaubende Bilderbuchlandschaft – von den steilen Türmen der Cinque Torri bis zur gewaltigen Westwand der Civetta. Auf schmalen Pfaden wandern wir durch weite Geröllfelder, steile Felsflanken und offene Hochflächen von Hütte zu Hütte, stets begleitet von der imposanten Kulisse der Dolomiten, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen. Die urigen Berghütten bieten nicht nur Schutz, sondern auch italienische Herzlichkeit und kulinarische Stärkungen – von Pasta und Knödel bis zum Apfelstrudel.
Diese Reise ist mehr als eine Trekkingtour – sie ist eine Hommage an das alpine Wandern, ein Weg durch steinerne Zeitzeugen und stille Naturwunder. Ein unvergessliches Erlebnis für alle, die sich nach Weitblick, Ruhe und Bewegung sehnen.
Eine Durchquerung der zentralen Dolomiten zählt sicher zum schönsten Erlebnis in einem Bergwandersommer. Fantastische Ausblicke, tolles italienisches Ambiente und das gemeinsame Erleben in der Gruppe lassen diese Bergwanderwoche unvergesslich werden.
Es handelt sich um eine Bergwanderwoche mit teils alpinem Charakter auf überwiegend guten Wegen. Voraussetzung für diese Hüttenwanderung sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf Bergpfaden und -steigen. Die Wegbeschaffenheit kann dabei zwischen leichten (blauen) und mehrheitlich mittelschweren (roten) Bergwegen variieren. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, jedoch ist eine sehr gute Trittsicherheit - gemeint ist absolut sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände - unerlässlich. Ausgesetzte drahtseilversicherte Wegstücke gibt es bei dieser Hüttenwanderung nur wenige. Gehzeiten können sich jedoch durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Du musst auf dieser Tour auch mit längeren Abschnitten rechnen, die steinig sind und damit auch über Geröll führen können. Die Benutzung von Wanderstöcken können diese Wegstrecken durchaus erleichtern.
Du trägst dein Gepäck selbst. Bitte trainiere im Vorfeld der Reise deshalb das Gehen und Steigen, im Speziellen das Abwärtsgehen im Gebirge mit einem Rucksack (Gewicht von maximal 10kg), damit du entsprechend auf diese Hüttenwanderung vorbereitet sind. Die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.
Schwierigkeitsgrad
| Start | Ende | Preis pro Person | EZ-Zuschlag | |
|---|---|---|---|---|
| 19.06.27 | 25.06.27 | €1.295,- | €0,- | Buchen |
| 03.07.27 | 09.07.27 | €1.325,- | €0,- | Buchen |
| 24.07.27 | 30.07.27 | €1.325,- | €0,- | Buchen |
| 04.09.27 | 10.09.27 | €1.295,- | €0,- | Buchen |
Tag 1
Vom Pragser Wildsee in den Naturpark Fannes
Wir treffen uns mit unserem/r Bergwanderführer/in am Bahnhof in Toblach und starten mit einem Transfer zum türkisfarbenen Pragser Wildsee. Zunächst wandern wir gemütlich entlang des Seeufers, bevor wir über Geröll die Hochebene auf der Rückseite des Seekofels erreichen. Abseits des Trubels des beliebten Ausflugsziels können wir hier die Ruhe und den Blick zurück auf den tiefblauen See und die umliegenden Dolomitengipfel genießen. Über einen versicherten Steig gelangen wir in ein schmales Hochtal, welches in einer Scharte direkt vor der Seekofelhütte endet. Nach einer Mittagspause mit Panoramablick über die Sennes Hochfläche wandern wir weiter zu unserem Tagesziel, der Sennes Hütte, die sich bereits inmitten des Naturpark Fanes-Sennes-Prags befindet.
Tag 2
Wanderung über die Sennes-Hochebene
Heute führt uns der Weg über die weitläufige Sennes-Hochebene durch den Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Wir wandern über eine ehemalige Landebahn und gelangen nach einem kurzen Abstieg gemütlich über Almwiesen zum Rifugio Fodara Vedla. Von hier führt ein steiler Pfad hinunter zum Berggasthaus Pederü, wo wir eine Mittagspause bei ladinischen Spezialitäten einlegen. Anschließend steigen wir über alte Gletscherablagerungen, Geröllfelder und durch das landschaftlich schöne Rautal wieder bergauf. Der abwechslungsreiche Anstieg belohnt uns mit eindrucksvollen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt. Unser Tagesziel ist die Berghütte Lavarella, die idyllisch auf der abgeschiedenen Hochfläche des Naturparks liegt.
Tag 3
Auf historischen Wegen zum Lagazuoi
Von der Lavarella Hütte steigen wir zunächst zum Limojoch (2.172 m) auf und queren anschließend die weitläufige Fanes-Hochfläche hinauf zum Forcella di Lago (2.486 m). Über steile Stufen und eine Geröllscharte führt der Weg hinab zum Lagazuoi-See, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Am Nachmittag folgen wir den Spuren der Dolomitenfront aus dem Ersten Weltkrieg und passieren alte Stellungen und Wege aus dieser Zeit. Der Aufstieg zum Rifugio Lagazuoi belohnt uns mit einem beeindruckenden Panorama über die umliegende Bergwelt. Beim Abendessen lassen wir den Tag ausklingen und genießen die besonderen Atmosphäre des Rifugio Lagazuoi auf 2.756 m.
Tag 4
Die Felstürme der Cinque Torri
Nach dem Frühstück steigen wir hinab zum Passo Falzarego (2.105 m). Dabei haben wir die Wahl zwischen einem 1.000 m langen, steilen Felstunnel aus dem Ersten Weltkrieg oder der bequemen Fahrt mit der Seilbahn. Der historische Weg durch den Berg vermittelt einen Eindruck von den schwierigen Bedingungen, unter denen die Soldaten während des Gebirgskrieges lebten. Vom Pass wandern wir über Almwiesen und durch eine eindrucksvolle Felslandschaft hinauf zum Rifugio Averau, wo wir für unsere Mittagspause einkehren. Vorbei am Rifugio Scoiattoli mit Blick auf die markanten Türme der Cinque Torri geht es wieder ins Tal und weiter über die Ponte de Ru Curto. Durch lichte Wälder steigen wir schließlich zum idyllisch gelegenen Rifugio Croda da Lago auf.
Tag 5
Auf Höhenwegen in Richtung Monte Pelmo
Heute folgen wir dem aussichtsreichen Höhenweg in Richtung der markanten Nordwände des Monte Pelmo. Nach dem Frühstück steigen wir zur Forcella Ambrizzola (2.277 m) auf und wandern durch die abwechslungsreiche Dolomitenlandschaft zum Rifugio Città di Fiume, wo wir eine kurze Pause einlegen. Anschließend führt der Weg in leichtem Auf und Ab zum Passo Staulanza (1.766 m), wo wir uns für den letzten Anstieg stärken. In einem Bogen steigen wir zum Rifugio Coldai auf. Am Fuße der Civetta angekommen, genießen wir den Abend inmitten der eindrucksvollen Berglandschaft.
Tag 6
Entlang der Westwände der Civetta
Schon kurz nach Start erreichen wir den kleinen Bergsee Lago di Coldai, der an warmen Sommertagen trotz seiner Höhenlage zum Baden einlädt. Wenig später stehen wir unterhalb der eindrucksvollen Westwände der Civetta. Der Höhenweg führt zunächst bergab und anschließend wieder bergauf, dabei immer hoch oben auf dem Westplateau der Civetta. Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir unsere exponiert gelegene Mittagsrast, das Rifugio Tissi. Der Blick nahezu senkrecht hinunter zum Lago di Alleghe ist beeindruckend. Durch das Val Civetta und vorbei an einer verlassenen Alm steigen wir schließlich zum Rifugio Vazzoler ab, das direkt unter den zerklüfteten Felstürmen der Torre Venezia und Torre Trieste liegt.
Tag 7
Über die Forcella del Campo zum Passo Duran
Nach dem Frühstück führt uns unsere letzte Etappe auf dem Höhenweg Alta Via 1 noch einmal in abwechslungsreichem Auf und Ab durch lichte Wälder, über offene Hänge und Geröllfelder hinauf zur Forcella del Camp (1.933 m). Am aussichtsreich gelegenen Rifugio Carestiato legen wir eine ausgiebige Mittagspause ein und genießen einen letzten Blick auf den Monte Pelmo. Anschließend steigen wir auf breiten Wegen zum Passo Duran ab (1.601 m), wo unser Transfer zurück nach Toblach wartet. Eine beeindruckende Hüttenwanderung durch das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten geht zu Ende.
Eine Durchquerung der zentralen Dolomiten zählt sicher zum schönsten Erlebnis in einem Bergwandersommer. Fantastische Ausblicke, tolles italienisches Ambiente und das gemeinsame Erleben in der Gruppe lassen diese Bergwanderwoche unvergesslich werden.
Übernachtung
Wir übernachten bei dieser Tour auf Berghütten in Mehrbettzimmern/Hüttenlager. In den Berghütten findet eine gemischt-geschlechtliche Belegung statt. Eine Trennung in den Mehrbettzimmern und Hüttenlager ist nicht möglich. Die Berghütten sind einfach aber gemütlich. Gemeinschaftsduschen und Sanitärbereiche sind vorhanden (Nutzung der Duschen teilweise gegen Gebühr, ca. 2 € bis 5 €). Für die Übernachtung in den Hütten ist ein geeigneter Hüttenschlafsack obligatorisch (optional Kissenbezug).
Verpflegung
Bei dieser Reise ist 6x Frühstück und 5x Abendessen inkludiert. Für die Mittagszeit ist eine Einkehr auf einer Alm, in einer Hütte oder im Bergrestaurant vorgesehen. Wir empfehlen zusätzlich die Mitnahme einer Zwischenverpflegung (z. B. Müsliriegel, Trockenfrüchte oder Nüsse). Lunchpakete können bei Bedarf direkt in den Unterkünften vor Ort bestellt werden.
Auto
Über die Brennerautobahn (A22) nach Brixen – Ausfahrt Franzensfeste, Pustertal - durch das Pustertal (Staatsstraße SS49) nach Toblach und dann weiter nach Cortina d' Ampezzo.
Parken
Kostenpflichtige Parkplätze in Cortina d'Ampezzo.
Bahn
Nach Innsbruck über den Brenner nach Franzensfeste. Von hier in das Hochpustertal nach Toblach. Von dort mit dem Bus nach Cortina d' Ampezzo.
Informationen zur Anreise mit Bahn & Bus
Treffpunkt
Du erhälts die Informationen zum Treffpunkt mit den Reiseunterlagen
Einreiseinformationen
Ausrüstung
Bekleidung
Zusätzliches
Hinweise
Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machen
Als Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement findest du auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.
Eine Durchquerung der zentralen Dolomiten zählt sicher zum schönsten Erlebnis in einem Bergwandersommer. Fantastische Ausblicke, tolles italienisches Ambiente und das gemeinsame Erleben in der Gruppe lassen diese Bergwanderwoche unvergesslich werden.
Es handelt sich um eine Bergwanderwoche mit teils alpinem Charakter auf überwiegend guten Wegen. Voraussetzung für diese Hüttenwanderung sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf Bergpfaden und -steigen. Die Wegbeschaffenheit kann dabei zwischen leichten (blauen) und mehrheitlich mittelschweren (roten) Bergwegen variieren. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, jedoch ist eine sehr gute Trittsicherheit - gemeint ist absolut sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände - unerlässlich. Ausgesetzte drahtseilversicherte Wegstücke gibt es bei dieser Hüttenwanderung nur wenige. Gehzeiten können sich jedoch durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Du musst auf dieser Tour auch mit längeren Abschnitten rechnen, die steinig sind und damit auch über Geröll führen können. Die Benutzung von Wanderstöcken können diese Wegstrecken durchaus erleichtern.
Du trägst dein Gepäck selbst. Bitte trainiere im Vorfeld der Reise deshalb das Gehen und Steigen, im Speziellen das Abwärtsgehen im Gebirge mit einem Rucksack (Gewicht von maximal 10kg), damit du entsprechend auf diese Hüttenwanderung vorbereitet sind. Die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.
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