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Wanderreise entlang alter Verbindungswege durch die zentrale Gebirgskette der Atlantikinsel
Geisterhaft ziehen die Wolkenschwaden zu unseren Füßen durch das mächtige Zentralmassiv, bis die umliegenden Bergspitzen wieder aus ihnen hervorbrechen. Jaulend weht uns der Wind um die Ohren und bläst die Wolken weiter. Unter uns werden die schroffen, steil abfallenden Hänge der Gebirgslandschaft wieder sichtbar. Madeiras Bergwelt umringt uns von allen Seiten und die Kulisse zieht uns in ihren Bann! Wir wandern entlang der Steilküste nach Porto da Cruz, besteigen die höchsten Gipfel der Insel und überschreiten auf einem langen, spannenden Pfad den Hauptkamm der Insel bis zum Encumeada-Pass. Doch wir wollen ganz tief eintauchen in das Zentralmassiv und trekken auch auf den weniger bekannten, uralten Verbindungspfaden der Insel, die einst den Norden und Süden Madeiras verbanden. In den abgeschiedenen fruchtbaren Tälern, auf den einsamen Hochebenen und in den dichten Lorbeer- und Eukalyptuswäldern genießen wir die Stille der Natur abseits der Touristenströme. Die kulinarische Vielfalt Madeiras lassen wir uns aber nicht entgehen - wir besuchen die Zuckerrohrfabrik Engenhos do Norte, schlemmen Espetada-Spieße mitten in den Bergen und genießen frischen Fisch und ein Glas Madeirawein in den Gässchen von Funchal. Stück für Stück durchqueren wir das Zentralmassiv der Insel und lernen dabei Landschaft, Leute und Leben Madeiras intensiv kennen.
Der Fokus dieser Reise liegt auf der Erkundung des Zentralgebirges durch die unterschiedlichen Vegetationszonen Madeiras. Neben der Besteigung der höchsten Gipfel der Insel, wird das Zentralmassiv auch auf weniger frequentierten Pfaden durchquert. Außerdem bietet diese Tour auch Einblicke in die Kultur, die Sitten und Gebräuche der Insel.
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf schmalen, teils unwegsamen Pfaden. Dazu gehören steile Stufen und vulkanisches Gelände, das teilweise komplett von Baumheide überwuchert ist. Besonders nach Regen können einige Passagen rutschig und schlammig sein. Gelegentlich steigen wir über große Felsblöcke, für einige Etappen ist Schwindelfreiheit notwendig. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.
Schwierigkeitsgrad
| Start | Ende | Preis pro Person | EZ-Zuschlag | |
|---|---|---|---|---|
| 09.05.27 | 16.05.27 | €2.295,- | €400,- | Buchen |
| 26.09.27 | 03.10.27 | €2.040,- | €400,- | Buchen |
| 24.10.27 | 31.10.27 | €2.295,- | €380,- | Buchen |
Tag 1
Anreise nach Madeira
Flug nach Funchal. Kurze Fahrt zu unserem Hotel in Santa Cruz, wo wir unsere Zimmer beziehen. Bei einem gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns auf die kommende Woche ein.
Tag 2
Wanderung auf die Hochebene Feiteiras de Baixo
Nachdem wir uns schon ein wenig kennengelernt haben, starten wir in unsere erste Wanderung. Vom Forellenlokal bei Ribeiro Frio aus, wandern wir zunächst entlang der Levada do Furado, einer der ältesten Wasserläufe auf Madeira. Anschließend steigen wir über einen teils verwachsenen, schmalen Steig durch den Lorbeerwald aufwärts. Wir passieren schließlich eine von Farnen bewachsene Lichtung, von der aus wir weiter aufsteigen, bis wir das gerne von Einheimischen besuchte Gebiet von Chão das Feiteiras erreichen. Wenn es das Wetter gut meint, bietet uns diese Hochebene einen ersten Blick auf das Zentralmassiv mit den höchsten Gipfeln der Insel. Von nun an geht es abwärts über einen mit Steinmännchen gekennzeichneten alten Weg, bis wir wieder in Ribeiro Frio ankommen.
Tag 3
Über den Pico do Facho und den Boca do Risco-Pass
Nach einem kurzen Transfer, wandern wir zunächst auf den Hausberg von Machico, den Pico do Facho. Von dort haben wir einen perfekten Ausblick auf die Halbinsel São Lourenço an der Ostspitze Madeiras. Entlang des fruchtbaren Tales von Machico, erreichen wir den alten Verbindungsweg zur Nordküste. Nach einem kurzen Anstieg durch Terrassenfelder, eröffnet sich uns vom Felseinschnitt Boca do Risco ein prachtvoller Blick auf den tiefblauen Atlantik und hinüber zur Nachbarinsel Porto Santo. Immer entlang der beeindruckenden Steilküste, folgen wir nun einem schmalen Pfad bis zu den Feldern von Larano. Von hier steigen wir ab nach Porto da Cruz, wo wir nach einer kleinen Pause noch eine Zuckermühle besuchen und erfahren, was alles aus dem Zuckerrohr hergestellt wird.
Tag 4
Von Lombo do Urzal nach Boca da Encumeade
Ganz am Ende des tief eingeschnittenen Nonnentals beginnt unsere Wanderung. Durch dichte Eukalyptuswälder steigen wir zum Encumeada-Pass auf, der die Wetterscheide zwischen dem Norden und Süden Madeiras bildet. Vorbei an den markanten Steilwänden des Pico do Jorge und des Pico Ferreiro führt der Weg durch die abwechslungsreiche Berglandschaft der Insel. Bei klarem Wetter eröffnen sich eindrucksvolle Panoramen auf die höchsten Gipfel Madeiras und die Hochebene Paul da Serra. Im weiteren Verlauf reicht die Sicht über das Tal von São Vicente bis nach Porto Moniz im äußersten Nordwesten der Insel. Anschließend bringt uns der Bus zu unserer Unterkunft.
Tag 5
Gipfeltour auf den Pináculo
Die Boca da Encumeada, Endpunkt unserer gestrigen Wanderung, bildet heute den Ausgangspunkt unserer Tour. Zunächst folgen wir mehreren Levadas und durchqueren einige Tunnel, bevor Stufen hinauf zur Nordseite der Insel führen. Hoch über dem Tal von São Vicente verläuft der Weg durch Heidewald und vorbei an eindrucksvollen Wasserfällen bis zum markanten Gipfel des Pináculo, dem Zuckerhut Madeiras. Anschließend geht es über die alte Encumeada-Passstraße hinab zu unserem Abholpunkt.
Tag 6
Über den Königsweg zum Pico Grande
Vor uns liegt eine abwechslungsreiche Bergwanderung mit weiten Panoramen über das Zentralmassiv und die tief eingeschnittenen Täler Madeiras, die sich bereits an der Boca da Corrida eröffnen. Einst verband der sogenannte Königsweg den Norden und Süden der Insel, lange bevor Straßen durch das Bergland führten. Diesem historischen Verbindungsweg folgen wir bis zum Pico Grande (1.657 m). Mit etwas Glück liegen die Wolken dabei tief unter uns. Anschließend führt der Weg durch Kastanienhaine hinab ins Nonnental mit schönen Ausblicken auf Curral das Freiras. Zum Abschluss erwartet uns ein spätes Mittagessen in einem traditionellen Restaurant, wo wir Espetadas, die typischen Fleischspieße Madeiras, probieren.
Tag 7
Von Ilha auf den Pico Ruivo
Am Morgen werden wir in das kleine Bergdorf Ilha gebracht, wo unsere Wanderung beginnt. Durch dichten Lorbeerwald steigen wir stetig bergauf, bis wir den Hauptkamm der Gebirgskette erreichen. Von hier eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke über die Bergwelt Madeiras und bei entsprechender Wetterlage auch über das Wolkenmeer. Über gut ausgebaute Wege gelangen wir zur Schutzhütte unterhalb des Pico Ruivo. Wenige Höhenmeter später erreichen wir mit 1.862 m den höchsten Punkt der Insel. Der Weg führt noch etwas weiter nach Achada do Teixeira, von wo wir zu unserer Unterkunft zurückgebracht werden.
Tag 8
Heimreise
Am Morgen fahren wir zum Flughafenn Funchal und es geht zurück nach Hause.
Unterbringung
Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Badezimmer.
Verpflegung
Bei dieser Reise sind das Frühstück sowie ausgewählte Abendessen inkludiert. Wir frühstücken in den Unterkünften, das Abendessen wird entweder in den Unterkünften oder in einem lokalen Restaurant eingenommen. Mittags machen wir ein Picknick.
Genaue Informationen erhältst du mit den Reiseunterlagen und Flugtickets.
Einreiseinformationen
Ausrüstung
Bekleidung
Zusätzliches
Für die entstehenden Treibhausgas-Emissionen der Flüge in der Höhe von 1,031 t CO2e leisten wir einen entsprechenden Beitrag zum Klimaschutz. Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen deiner Reise wird dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag
Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machen
Als Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement findest du auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.
Der Fokus dieser Reise liegt auf der Erkundung des Zentralgebirges durch die unterschiedlichen Vegetationszonen Madeiras. Neben der Besteigung der höchsten Gipfel der Insel, wird das Zentralmassiv auch auf weniger frequentierten Pfaden durchquert. Außerdem bietet diese Tour auch Einblicke in die Kultur, die Sitten und Gebräuche der Insel.
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf schmalen, teils unwegsamen Pfaden. Dazu gehören steile Stufen und vulkanisches Gelände, das teilweise komplett von Baumheide überwuchert ist. Besonders nach Regen können einige Passagen rutschig und schlammig sein. Gelegentlich steigen wir über große Felsblöcke, für einige Etappen ist Schwindelfreiheit notwendig. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.
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