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Zwischen dem türkisblauen Ionischen Meer und den schroffen, bis zu 2.000 Meter hohen Gipfeln der Ceraunischen Berge zeigt die albanische Riviera weit mehr als nur ihre berühmten Strände. Während die Küste im Sommer viele Besucher anzieht, führt uns diese geführte Wanderreise in ruhigere, kaum bekannte Ecken – zu Steindörfern, die sich an die Hänge schmiegen, vergessenen Hirtenpfaden und versteckten Buchten, die sich weit entfernt vom Trubel anfühlen. Gemeinsam mit deiner Gruppe und einem erfahrenen Guide wanderst du durch Zitronenhaine und Oliventerrassen, steigst zu luftigen Aussichtspunkten hinauf und gelangst zu abgelegenen Stränden, an denen ein Sprung ins Wasser kaum zu widerstehen ist. Unterwegs genießt du Albaniens ehrliche "Cucina Povera“ – einfache, saisonale Gerichte, verwurzelt in mediterraner und bergländischer Tradition.
Unsere Reise beginnt am Meer und führt uns Schritt für Schritt hinauf in die Höhen des Llogara-Nationalparks, wo weite Ausblicke den perfekten Abschluss bilden. Übernachtet wird in einfachen, aber sauberen und gastfreundlichen 3-Sterne-Hotels. Um die Organisation musst du dich nicht kümmern – alles ist vorbereitet, damit du dich ganz auf die Landschaften, Geschichten und das gemeinsame Erlebnis konzentrieren kannst, das diese Reise so besonders macht.
Diese Reise ist als moderates Wanderabenteuer konzipiert – mit täglichen Etappen von etwa 3 bis 5 Stunden. Die Wege reichen von Küstenpfaden über abgelegene Landrouten bis hin zu alpinen Abschnitten. Oft folgen wir alten Hirtenpfaden oder historischen Wirtschaftswegen, die teils steinig und uneben sind. Die meisten Wanderungen lassen sich in ihrer Länge anpassen, doch das Programm ist darauf ausgelegt, dass wir die Etappen gemeinsam als Gruppe erleben. Wenn du Lust auf eine zusätzliche Herausforderung hast, bietet sich die Möglichkeit, den zweithöchsten Gipfel der Küstenberge zu erklimmen – ein echtes Highlight für ambitionierte Wanderer.
Schwierigkeitsgrad
| Start | Ende | Preis pro Person | EZ-Zuschlag | |
|---|---|---|---|---|
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19.04.26
Noch 2 Gäste zur Garantie nötig
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26.04.26 | €975,- | €165,- | Buchen |
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03.05.26
Noch 2 Gäste zur Garantie nötig
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10.05.26 | €975,- | €165,- | Buchen |
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17.05.26
Noch 2 Gäste zur Garantie nötig
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24.05.26 | €975,- | €165,- | Buchen |
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04.10.26
Noch 2 Gäste zur Garantie nötig
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11.10.26 | €975,- | €165,- | Buchen |
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11.10.26
Noch 2 Gäste zur Garantie nötig
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18.10.26 | €975,- | €165,- | Buchen |
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18.10.26
Noch 2 Gäste zur Garantie nötig
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25.10.26 | €975,- | €165,- | Buchen |
Tag 1
Individuelle Anreise nach Albanien
Dein Abenteuer beginnt in Tirana, wo du deine Reisegruppe und den Guide triffst. Der gemeinsame Transfer startet im Stadtzentrum und holt später weitere Gäste am Flughafen ab – dann geht es Richtung Süden. Unterwegs zeigt dir dein Guide erste Highlights: den mächtigen Vjosa-Fluss, die glitzernden Salzfelder der Narta-Lagune und die weiten Ausblicke über die Bucht von Vlora. Nach dem Llogara-Tunnel verändert sich die Landschaft schlagartig – die sonnenverwöhnte albanische Riviera liegt vor dir. Die Küstenstraße schlängelt sich vorbei an mediterranen Dörfern und Olivenhainen, bis du die kleine Stadt Himare erreichst. Hier, direkt am Meer, liegt dein familiengeführtes Hotel – dein Zuhause für die nächsten fünf Nächte. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Willkommensessen. Bei lokalen Spezialitäten lernst du die Gruppe kennen und bekommst einen ersten Vorgeschmack auf die albanische Küche.
Tag 2
Mediterranes Flair im Hinterland von Himare
Nach einer malerischen Fahrt entlang der glitzernden Buchten des Ionischen Meeres starten wir unsere Wanderung im Dorf Kudhes. Der Weg führt uns durch Olivenhaine und über die kurvige Dorfstraße bis ins Herz des Ortes. Unter dem Schatten der alten Platane machen wir eine Pause und kommen mit den Einheimischen ins Gespräch. Der Pfad steigt sanft an, gesäumt von Oleander und Zypressen. Ziegenherden grasen neugierig am Wegesrand. Nach einem kurzen Anstieg öffnet sich der Blick: das tiefblaue Meer liegt vor uns, und am Horizont ist Korfu zu sehen. Bald erreichen wir die Altstadt von Qeparo – ein Ort, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Zwischen Steinhäusern und Kopfsteinpflaster genießen wir ein leichtes Mittagessen in einer Taverne.
Am Nachmittag steigen wir über einen alten Hirtenpfad hinab nach Borsh, wo unser Transfer wartet. Je nach Wetter und Gruppe kann der Guide auch eine kürzere Variante wählen – mit Abstieg direkt zum Strand von Qeparo und Zeit für ein erfrischendes Bad. Auf dem Rückweg machen wir eventuell Halt in der geschützten Bucht von Porto Palermo, wo die Festung von Ali Pasha Tepelena auf einer kleinen Halbinsel thront – ein strategisches Meisterwerk aus vergangenen Zeiten.
Tag 3
Die Wunder der Ionischen Küste
Heute führt uns die Wanderung vom Bergdorf Vuno hinunter zu den Stränden, die die albanische Riviera berühmt gemacht haben. Nach einer kurzen Fahrt erkunden wir die engen Gassen von Vuno – weiß getünchte Häuser, orthodoxe Kirchen und ein zentrales Café, wo sich die Dorfbewohner treffen. Ein Partisanendenkmal wacht über den Platz. Von hier aus geht es bergab durch Olivenhaine und mediterrane Macchia – der Duft des Meeres liegt bereits in der Luft. Unser Weg führt uns nach Jal, einst als "Ibiza Albaniens“ bekannt, und weiter zur versteckten Bucht "Aquarium“, benannt nach ihrem kristallklaren Wasser. Ein perfekter Ort für eine Badepause. Begleitet vom Rauschen der Wellen wandern wir weiter auf einem rot erdigen Küstenpfad bis zum Livadhi-Strand – ideal für eine weitere Pause oder ein Bad. Von dort geht es zu Fuß zurück nach Himare, direkt zum Hotel am Meer.
Je nach Bedingungen kann der Guide die Route anpassen und von Vuno direkt nach Gjipe führen – eine kürzere, aber ebenso eindrucksvolle Küstenwanderung.
Tag 4
Von den Bergen ans Meer
Eine schmale Bergstraße bringt uns hinauf zum "Balkon der Riviera“. Das Dorf Pilur liegt stolz auf einem Hochplateau, 700 Meter über dem Meer. Vom Partisanendenkmal neben dem Dorfcafé folgen wir dem alten Karawanenweg bergab Richtung Küste. Der Eingang zur Schlucht duftet nach Oregano und wilder Minze – doch laut Legende soll hier der Teufel hausen, also verweilen wir nicht zu lange. Alte Kiefern verleihen dem oberen Abschnitt ein alpines Flair, bevor die Vegetation mediterraner wird. Schließlich erreichen wir einen Olivenhain mit hohen Farnen – hier verstecken sich noch alte Bunker aus kommunistischer Zeit. Ein Feldweg führt uns in die Altstadt von Himare, die auf einem Felsvorsprung 250 Meter über den Buchten thront. Wir schlendern durch mittelalterliche Gassen, entdecken die Überreste der Zyklopenmauer und genießen den weiten Blick über die Riviera. Von dort steigen wir über den alten Eselspfad hinab zum Meer. Der Weg führt weiter entlang der Küste, durch mediterrane Macchia zu versteckten Buchten mit glasklarem Wasser – ein traumhafter Abschluss für diesen Wandertag.
Je nach Wetter und Gruppe kann der Guide auch eine alternative Route wählen – von Lukove über den Lavani-Pass nach Piqeras, mit einem anderen, aber ebenso eindrucksvollen Blick auf die Riviera.
Tag 5
Der Pfad der Gefangenen
Heute geht es in die sanften Hügel südlich von Himare – eine Region, in der die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Im Dorf Lukove schlendern wir durch enge Gassen, bevor wir weiter durch Olivenhaine wandern. Die Terrassen wurden von Menschenhand geformt – viele davon während der kommunistischen Ära, als Gefangene gezwungen wurden, die Landschaft ohne Maschinen zu bearbeiten. Nach einem sanften Abstieg mit Blick auf die Küste erreichen wir das ruhige südliche Ende des Bunec-Strandes. Der weite Horizont, das stille Meer und die leere Kiesküste wirken wie eine Filmszene aus einer verlassenen Welt. Entlang der Küste passieren wir alte Betonstege und steigen auf einem kaum genutzten Pfad zurück in die terrassierten Hügel – unter uns schimmert das türkisfarbene Wasser. Der Weg führt weiter entlang der Hänge, begleitet von mediterranen Düften und Meeresbrise, bis wir den längsten Strand der Riviera erreichen: Borsh. Hier bleibt Zeit für ein erfrischendes Bad und ein kühles Getränk, bevor uns der Transfer zurück ins Hotel bringt.
Tag 6
Über den Rücken der Karaburun-Halbinsel
Heute verlassen wir Himare und fahren hinauf zum Llogara-Pass auf 1.043 Metern Höhe. Gegenüber den mächtigen Gipfeln von Qorre und Cika wartet eine Herausforderung: die längste Wanderung der Reise. Der Aufstieg beginnt mit einem stetigen Weg zu den Radiotürmen, dann geht es weiter über den felsigen Thanasi-Kamm. Im Westen stürzen die grünen Hänge der Karaburun-Halbinsel ins Ionische Meer, im Osten öffnet sich der Blick bis zur Adria. Wir steigen hinauf zum Gipfel des Mt. Gjipali (1.446 m), wo wir bei einem Picknick die weiten Ausblicke über die Küstenberge und das Meer genießen. (Bei schlechtem Wetter kann der Gipfel ausgelassen werden). Der Abstieg führt über die weite Berglandschaft in den "Deep Pass“, eine alpine Weide, und weiter in den üppigen, fast regenwaldartigen Llogara-Nationalpark. Am späten Nachmittag erreichen wir zu Fuß unser Berghotel am Waldrand. Zeit zum Entspannen oder für einen kurzen Spaziergang, bevor wir uns zum Abendessen in der frischen Bergluft versammeln.
Je nach Wetter und Gruppe kann der Guide das Programm mit dem morgigen Tag tauschen, um das beste Erlebnis zu ermöglichen.
Tag 7
Die höchsten Gipfel der Ceraunischen Küstenberge
Ein kurzer Transfer bringt uns zum höchsten Punkt des Llogara-Passes. Von hier führt ein schmaler, teils steiler Pfad durch uralte "Schlangenhaut“-Kiefern. Während der kommunistischen Zeit wurde hier Harz gewonnen – heute stehen die Baumriesen still und würdevoll zwischen Kamille und Salbei.
Über einen Zickzack-Hirtenpfad steigen wir stetig hinauf, bis sich der erste Aussichtspunkt öffnet: das endlose Blau des Ionischen Meeres und die albanische Riviera liegen dir zu Füßen. Unser Ziel ist der Dhjopuri-Sattel (1.600 m), unterhalb des felsigen Gipfels Qorre (2.018 m). Hier machen wir eine Pause und genießen die Aussicht – perfekt für ein Picknick in luftiger Höhe. Wer möchte, kann mit dem Guide bis zum Gipfel des Mt. Qorre weiterwandern – eine deutlich längere und anspruchsvollere Variante. Wer es gemütlicher mag, kehrt zurück zum Panoramarestaurant am Pass und probiert eine lokale Spezialität: Schafsjoghurt mit Honig und Walnüssen.
Am Nachmittag treffen wir uns alle am Pass wieder, wo ein Biergarten zur letzten Erfrischung einlädt. Von hier bringt uns der Fahrer nach Tirana, Albaniens moderne Hauptstadt, wo wir am frühen Abend ankommen.
Tag 8
Abschied aus Albanien
Wenn es die Zeit erlaubt, lädt Tirana zu einem letzten Spaziergang durch seine lebendigen Straßen ein. Genieße einen Espresso in einem charmanten Café, beobachte das geschäftige Treiben am Morgen und stöbere nach kulinarischen Mitbringseln auf dem bunten "Neuen Basar“. Interessiert an der kommunistischen Vergangenheit? Das Museum "Bunkart 2“ und das "Haus der Blätter“ bieten spannende Einblicke – nur fünf Gehminuten vom zentralen Skanderbeg-Platz entfernt. Deine erlebnisreiche Reise durch Albanien endet mit einem kurzen Transfer zum Flughafen.
Unterkunft
Wir übernachten fünf Nächte in einem einfachen, familiengeführten Hotel direkt am Strand der albanischen Riviera – charmant, herzlich und perfekt gelegen für unsere täglichen Wanderungen. Danach erwartet uns eine Nacht in einem gemütlichen Berghotel im Llogara-Nationalpark, eingebettet in die frische Bergluft und umgeben von uralten Wäldern. Zum Abschluss wohnen wir in einem zentral gelegenen Stadthotel in Tirana – ideal, um die Hauptstadt Albaniens noch einmal zu erleben. Alle Unterkünfte verfügen über private Zimmer mit eigenem Bad. Auch wenn sie nach internationalen Maßstäben eher schlicht sind (etwa 3-Sterne-Niveau), sind sie sauber, gastfreundlich und passen wunderbar zum Charakter dieser Reise: authentisch, bodenständig und voller Begegnungen.
Flug
Diese Reise ist ohne Flug ausgeschrieben. Gerne erstellen wir dir ein individuelles Flugangebot.
Flug und Transfers
Der beste Flughafen zur Anreise ist Tirana. Transfer vom Flughafen Tirana oder vom Stadtzentrum nach Himara (4 Stunden) ist im Reisepreise inkludiert. Die Rückfahrt von Tirana zum Flughafen ist ebenfalls im Reisepreis inkludiert.
Es gibt zwei Treffpunkte mit den Guides der Reise. Um 13 Uhr in Tirana Stadt oder um 14 Uhr am Flughafen.
Anreise: bis 12 Uhr am Flughafen Tirana, oder 13 Uhr Tirana Stadt.
Abreise: Du kannst deinen Rückflug ab 14:30 Uhr ab Tirana Flughafen buchen.
Einreiseinformationen
Ausrüstung
Bekleidung
Zusätzliches
Unsere Reisen werden 100% nachhaltig konzipiert
Wir haben einen Kriterienkatalog erstellt, nach dem wir unsere Reisen entwickeln. Es werden dabei Umwelt-, Tierschutz- und Menschenrechtsaspekte berücksichtigt. Jede unserer Reisen wird nach diesen Kriterien betrachtet und alle Leistungen werden danach ausgewählt.
So erreichen wir, dass 100% unserer Reisen von Anfang an nachhaltig konzipiert werden.
Unsere Reisen werden zu 100% CO2 kompensiert
Jede Reise hinterlässt Spuren in der Umwelt. Trotz nachhaltig konzipierter Reisen bleibt ein CO2-Fußabdruck zurück. Diesen ökologischen Impakt berechnen wir, weisen ihn transparent zu jeder Reise aus.
Die nicht vermeidbaren CO2 Belastungen werden zu 100% über unseren Partner atmosfair kompensiert.
Leiste deinen Beitrag
Wir nehmen Umweltschutz ernst. Auch du kannst bei Buchung einen freiwilligen Beitrag dazu leisten. Wir arbeiten mit betterplace.org zusammen und stellen so sicher,
dass deine geleisteten Beträge direkt in ausgewählten Umweltschutzprojekten ankommen.
Tipps zum klimafreundlichen Reisen
Häufig scheitern diejenigen, die umweltbewusst reisen möchten, an der unzureichenden Information oder an der überwältigenden Vielfalt an Ratschlägen und zu wenig Hintergrundwissen.
Dabei ist es im Grunde genommen recht simpel. Entdeckt man die Freude daran, neue Destinationen und alternative Reiseformen auszuprobieren, wird man feststellen, dass klimafreundliches Reisen eher eine Bereicherung als ein Verzicht ist.
Bei atmosfair findest du viele hilfreiche Tipps zum klimafreundlichen Reisen.
Diese Reise ist als moderates Wanderabenteuer konzipiert – mit täglichen Etappen von etwa 3 bis 5 Stunden. Die Wege reichen von Küstenpfaden über abgelegene Landrouten bis hin zu alpinen Abschnitten. Oft folgen wir alten Hirtenpfaden oder historischen Wirtschaftswegen, die teils steinig und uneben sind. Die meisten Wanderungen lassen sich in ihrer Länge anpassen, doch das Programm ist darauf ausgelegt, dass wir die Etappen gemeinsam als Gruppe erleben. Wenn du Lust auf eine zusätzliche Herausforderung hast, bietet sich die Möglichkeit, den zweithöchsten Gipfel der Küstenberge zu erklimmen – ein echtes Highlight für ambitionierte Wanderer.
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