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Individuelle Alpenüberquerung mit Hotelkomfort und Gepäcktransport
Vom Fuße der imposanten Zugspitze startest du zu einer Alpenüberquerung voller Kontraste – von hochalpiner Felswelt bis hin zum mediterranen Lebensgefühl Merans. In Garmisch-Partenkirchen beginnt dein Weg mit einem echten Paukenschlag: der spektakulären Partnachklamm. Über sonnige Höhenwege, vorbei an Schloss Elmau und zum tiefgrünen Ferchensee tauchst du in die alpine Bergwelt ein. Durch die wilde, schroffe Bergwelt des Karwendels steigst du hinauf zum Hafelekarjoch und stehst hoch über den Dächern Innsbrucks – ein echtes Panorama-Highlight. Durch die Stubaier Alpen wanderst du weiter Richtung Süden, bevor du am Sandjoch auf einer historischen Schmugglerroute den Alpenhauptkamm überquerst und italienischen Boden erreichst. Nach einem Streifzug durch die mittelalterlichen Gassen von Sterzing führt dich der Weg über den Jaufenpass ins ursprüngliche Passeiertal. Auf einem spektakulären Abschnitt des Fernwanderwegs E5 wanderst du schließlich unter dem markanten Hirzer der Sonne entgegen – zum genussvollen Finale nach Meran.
Die Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran von Hotel zu Hotel erfordert Kondition für Gehzeiten von bis zu 6 Stunden pro Tag. Du musst Aufstiege bis 950 Höhenmeter, Abstiege bis 1.145 Höhenmeter sowie Gehstrecken bis 16 km bewältigen. An einem Tag sind 1.000 Höhenmeter Aufstieg zu absolvieren ohne nachfolgenden Abstieg. Am letzten Wandertag sind es 1.100 Höhenmeter Aufstieg, allerdings gefolgt von nur 250 Höhenmetern Abstieg. Für alle Tourentage erhältst du in deinen Reiseunterlagen auch die Beschreibung einer Ausweichvariante, die entweder kürzer ist oder besser geeignet für Schlechtwetter.
Die Route führt meist über gut ausgebaute Wege. Kurze Abschnitte können etwas schmaler sein. Je nach vorherigem Wetter können kurze Passagen über Schnee oder rutschiges Geröll führen, deshalb solltest du trittsicher sein. Bergwandererfahrung ist von Vorteil. Ausgesetzte oder "luftige“ Stellen, an denen du dich festhalten müsstest, kommen in einfacher Form auf der Variante über die Nordkette am 3. Tag vor. Du kannst an diesem Tag aber auch die leichtere (Schlechtwetter-) Variante gehen. Im letzten Teil des Aufstiegs zur Jaufenspitze am 6. Tag hat es einige kurze Stellen, die mit Drahtseilen versichert sind und etwas luftiger sind. Hier solltest du schwindelfrei und trittsicher sein. Du kannst diesen Teil aber auch auslassen. Da es sich um eine individuelle Tour handelt, solltest du auch mit einer Wanderkarte umgehen und dich orientieren können.
Schwierigkeitsgrad
Tag 1
Willkommen in Garmisch-Partenkirchen am Fuß der Zugspitze
Individuelle Anreise nach Garmisch-Partenkirchen, dem Startpunkt deiner Alpenüberquerung. Plane am besten etwas Zeit ein, um den charmanten Ort vor der beeindruckenden Kulisse von Zugspitze und Wettersteingebirge zu entdecken. Bei einem Spaziergang durch die Straßen und Gassen des bekannten Kurorts kommst du entspannt in Urlaubsstimmung. Alternativ bietet sich ein Ausflug an den idyllischen Eibsee am Fuße der Zugspitze an. Bei gutem Wetter und genügend Zeit lohnt sich zudem eine Auffahrt mit der Seilbahn auf den 2.962 m hohen Gipfel der Zugspitze – der Blick vom höchsten Punkt Deutschlands über das Alpenpanorama ist ein unvergessliches Erlebnis. Weitere Hinweise und praktische Tipps erhältst du mit deinen Reiseunterlagen.
Tag 2
Von der Partnachklamm zum Schloss Elmau und dem Ferchensee
Nach dem Frühstück brichst du zu deiner ersten Etappe durch das malerische Werdenfelser Land auf. Gleich zu Beginn wartet ein echtes Naturerlebnis: Von den Skisprungschanzen in Garmisch-Partenkirchen tauchst du ein in die spektakuläre Fels- und Wasserwelt der Partnachklamm. Durch enge Felstunnel und Galerien folgst du dem Weg entlang rauschender Wasserfälle, wo sich die Partnach bis zu 80 Meter tief in den Fels gegraben hat. Am Ende der Klamm steigst du hinauf zum Eckbauer (1.237 m) und wirst mit herrlichen Ausblicken auf das Wettersteingebirge belohnt. Anschließend wanderst du vorbei an der Elmauer Alm und dem berühmten Schloss Elmau, bevor du den idyllisch gelegenen Ferchensee erreichst.
Tag 3
Aus der wilden Felslandschaft des Karwendel hinauf zur Nordkette über Innsbruck
Am frühen Morgen bringt dich ein Taxi weit hinein ins Karwendel zur urigen Möslalm auf 1.262 m Höhe. Von dort beginnt der Aufstieg durch das abgeschiedene und eindrucksvolle Mandltal, eingerahmt von steilen Felswänden. Schritt für Schritt gewinnst du an Höhe, bis du schließlich den Kamm der Nordkette erreichst und ein spektakulärer Perspektivwechsel wartet: Hoch über Innsbruck breitet sich das Inntal unter dir aus, dahinter ragen die Gletscher der Zillertaler und Stubaier Alpen auf. Auf dem aussichtsreichen Goetheweg wanderst du weiter zur Bergstation Hafelekar auf 2.269 m. Mit der Seilbahn fährst du hinab in die Innsbrucker Altstadt, wo ein kurzer Rundgang zum berühmten Goldenen Dachl führt. Anschließend geht es mit dem Bus weiter ins Stubaital.
Tag 4
Entlang der imposanten Serles vom Stubaital ins Gschnitztal
Schon von Weitem zieht die markante Serles, mit 2.717 Metern der mächtige Eckpfeiler des Stubaitals, alle Blicke auf sich. Aufgrund ihrer eindrucksvollen Silhouette trägt sie den Beinamen "Hochaltar Tirols“. Deine heutige Etappe verläuft am Fuße dieses gewaltigen Bergmassivs und verbindet das Stubaital mit dem stillen Gschnitztal. Zunächst wanderst du hinauf zum Kloster Maria Waldrast auf 1.638 m, einem der ältesten und höchstgelegenen Wallfahrtsorte der Alpen. Eingebettet in eine beeindruckende Berglandschaft steigst du weiter zur Blaserhütte auf 2.180 m auf – dem höchsten Punkt der Tagesetappe und idealen Ort für eine genussvolle Rast. Nach dem Ausblick auf das umliegende Bergpanorama führt der Abstieg hinunter ins idyllische Gschnitztal.
Tag 5
Über den Alpenhauptkamm nach Südtirol
Das Obernbergtal, oft als "Tal der Stille“ bezeichnet, gehört zu den ursprünglichsten und ruhigsten Bergtälern Tirols. Am Ende des Tals beginnt dein Anstieg in Richtung Alpenhauptkamm. Zunächst erreichst du den idyllischen Obernberger See, eingebettet in die beeindruckenden Felsflanken des mächtigen Tribulaun – ein echtes Naturjuwel. Auf einsamen Pfaden, die früher als Schmugglerwege dienten, steigst du weiter hinauf bis zum Sandjöchl auf 2.165 m. Hier überschreitest du die Grenze nach Italien, erreichst Südtirol und überquerst zugleich den Alpenhauptkamm. Anschließend führt der Weg hinab ins malerische Pflerschtal. Eine kurze Busfahrt bringt dich nach Sterzing, wo die heutige Etappe endet.
Tag 6
Über die Jaufenspitze ins Passeiertal
Heute bist du vom Eisacktal hinüber ins Passeiertal unterwegs – weiter nach Süden. Wenn du trittsicher, schwindelfrei und bergerfahren bist, kannst du dich an die Besteigung der 2.480 m hohen Jaufenspitze wagen. Der Gipfel wirkt von unten wild und nahezu unbezwingbar, lässt sich aber über einen geschickt angelegten Steig erreichen. Kurze, mit Drahtseilen und Trittstiften gesicherte Passagen sorgen für Nervenkitzel und echtes Gipfelfeeling. Ist dir das Wetter oder der Anstieg zu anspruchsvoll, lässt du die Jaufenspitze einfach aus und genießt die Route ohne Gipfelanstieg. Am Jaufenpass überquerst du einen der bekanntesten Alpenübergänge und wirst mit einem grandiosen Panorama belohnt: Stubaier Alpen im Norden, Ötztaler im Westen und Zillertaler im Osten. Von der Passhöhe steigst du zur Jaufenalm ab, wo eine Einkehr mit hausgemachten Spezialitäten den perfekten Abschluss der Etappe bildet.
Tag 7
Die Schlussetappe: Auf dem E 5 am Hirzer entlang in Richtung Meran
Zum Start deiner letzten Etappe auf dem Weg nach Meran bringt dich ein kurzer Transfer bequem vom Hotel bis knapp unterhalb der Pfandleralm. Ab hier geht es noch einmal aus eigener Kraft bergauf. Über blühende Wiesen und schattige Wälder steigst du stetig hinauf, bis du die Baumgrenze hinter dir lässt und die Riffel erreichst. Hier beginnt ein beeindruckender Höhenweg mit weiten Panoramablicken über das Passeiertal. Nachdem du ordentlich an Höhe gewonnen hast, wanderst du unterhalb des Kamms des Hirzermassivs entlang, vorbei an der Mahdalm bis zur Hirzer Hütte. Eine Rast ist Pflicht – regionale Südtiroler Küche inklusive. Danach sind es nur wenige Minuten bis zur Hirzer Bergbahn, die dich entspannt ins Tal bringt. Eine kurze Busfahrt später erreichst du Meran, das Ziel deiner Alpenüberquerung. Bei Sonne, Palmen und einem Glas Rotwein feierst du deinen Erfolg.
Tag 8
Abschied von Meran und individuelle Rückreise
Deine Alpenüberquerung ist nun zu Ende. Heute geht es für dich zurück nach Hause. Über Bozen und Innsbruck kannst du bequem mit der Bahn zurück fahren. Oder du verlängerst einfach deinen Urlaub noch um ein paar Tage im wunderschönen Meran.
Hinweis: Es kann zu Hotelwechseln in der gleiche Kategorie kommen.
Die Einzelheiten zu den nötigen Transfers am Ende oder zu Beginn der Tagesetappen erhältst du in den detaillierten Reiseunterlagen.
Auto
Direkt nach Garmisch-Partenkirchen zum ersten Hotel.
Wir empfehlen, bei dieser Tour mit der Bahn anzureisen. So kannst du vom Ende der Tour direkt an deinen Heimatort zurückreisen.
Parken
Parkmöglichkeiten am Hotel bestehen nur für den Anreisetag. Für die Dauer der Reise kannst du dein Auto an diesen Parkplätzen abstellen:
Wir empfehlen, dein Fahrzeug morgens am zweiten Reisetag vor dem Start der ersten Etappe vom Hotel zu einem dieser Parkplätze umzustellen Von diesen Parkplätzen aus erreichst du dann direkt den Start für die erste Wanderung. Details findest du in deiner Tourenbeschreibung.
Bahn
Wir empfehlen, bei dieser Tour mit der Bahn anzureisen. So kannst du vom Ende der Tour direkt an deinen Heimatort zurückreisen.
Bis Hauptbahnhof Garmisch-Partenkirchen. Das Starthotel deiner Reise erreichst du vom Bahnhof in ca. 10 Gehminuten.
Fahrpläne und Tickets unter www.bahn.de.
Rückreise
Ab Meran per Bahn zurück nach Garmisch-Partenkirchen oder direkt in deinen Heimatort.
Nach Garmisch-Partenkirchen musst du am Brenner und in Innsbruck umsteigen - die Verbindungen und Anschlüsse sind aufeinander abgestimmt. Fahrzeit insgesamt ca. 4:45 h.
Fahrpläne und Tickets unter www.bahn.de oder www.oebb.at.
Auf den Internetseiten der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) findest du in der Regel die besten Informationen und kannst ein Ticket für die gesamte Verbindung erwerben.
Treffpunkt
Bei dieser individuellen Tour gibt es keinen vorgegeben Treffpunkt. Plane bitte zeitlich so, dass du dein Hotel am ersten Tag spätestens um 18:00 Uhr zum Einchecken erreichst oder verständige es im Voraus, wenn du später kommst.
Einreiseinformationen
Ausrüstung
Bekleidung
Zusätzliches
Unsere Reisen werden 100% nachhaltig konzipiert
Wir haben einen Kriterienkatalog erstellt, nach dem wir unsere Reisen entwickeln. Es werden dabei Umwelt-, Tierschutz- und Menschenrechtsaspekte berücksichtigt. Jede unserer Reisen wird nach diesen Kriterien betrachtet und alle Leistungen werden danach ausgewählt.
So erreichen wir, dass 100% unserer Reisen von Anfang an nachhaltig konzipiert werden.
Unsere Reisen werden zu 100% CO2 kompensiert
Jede Reise hinterlässt Spuren in der Umwelt. Trotz nachhaltig konzipierter Reisen bleibt ein CO2-Fußabdruck zurück. Diesen ökologischen Impakt berechnen wir, weisen ihn transparent zu jeder Reise aus.
Die nicht vermeidbaren CO2 Belastungen werden zu 100% über unseren Partner atmosfair kompensiert.
Leiste deinen Beitrag
Wir nehmen Umweltschutz ernst. Auch du kannst bei Buchung einen freiwilligen Beitrag dazu leisten. Wir arbeiten mit betterplace.org zusammen und stellen so sicher,
dass deine geleisteten Beträge direkt in ausgewählten Umweltschutzprojekten ankommen.
Tipps zum klimafreundlichen Reisen
Häufig scheitern diejenigen, die umweltbewusst reisen möchten, an der unzureichenden Information oder an der überwältigenden Vielfalt an Ratschlägen und zu wenig Hintergrundwissen.
Dabei ist es im Grunde genommen recht simpel. Entdeckt man die Freude daran, neue Destinationen und alternative Reiseformen auszuprobieren, wird man feststellen, dass klimafreundliches Reisen eher eine Bereicherung als ein Verzicht ist.
Bei atmosfair findest du viele hilfreiche Tipps zum klimafreundlichen Reisen.
Die Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran von Hotel zu Hotel erfordert Kondition für Gehzeiten von bis zu 6 Stunden pro Tag. Du musst Aufstiege bis 950 Höhenmeter, Abstiege bis 1.145 Höhenmeter sowie Gehstrecken bis 16 km bewältigen. An einem Tag sind 1.000 Höhenmeter Aufstieg zu absolvieren ohne nachfolgenden Abstieg. Am letzten Wandertag sind es 1.100 Höhenmeter Aufstieg, allerdings gefolgt von nur 250 Höhenmetern Abstieg. Für alle Tourentage erhältst du in deinen Reiseunterlagen auch die Beschreibung einer Ausweichvariante, die entweder kürzer ist oder besser geeignet für Schlechtwetter.
Die Route führt meist über gut ausgebaute Wege. Kurze Abschnitte können etwas schmaler sein. Je nach vorherigem Wetter können kurze Passagen über Schnee oder rutschiges Geröll führen, deshalb solltest du trittsicher sein. Bergwandererfahrung ist von Vorteil. Ausgesetzte oder "luftige“ Stellen, an denen du dich festhalten müsstest, kommen in einfacher Form auf der Variante über die Nordkette am 3. Tag vor. Du kannst an diesem Tag aber auch die leichtere (Schlechtwetter-) Variante gehen. Im letzten Teil des Aufstiegs zur Jaufenspitze am 6. Tag hat es einige kurze Stellen, die mit Drahtseilen versichert sind und etwas luftiger sind. Hier solltest du schwindelfrei und trittsicher sein. Du kannst diesen Teil aber auch auslassen. Da es sich um eine individuelle Tour handelt, solltest du auch mit einer Wanderkarte umgehen und dich orientieren können.
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